GEOMAGNETISCHER STURM · G1

Leichte geomagnetische Störung mit möglichen milden Folgen

Seit 18:49 UTC läuft eine geomagnetische Störung und das Magnetfeld ist erhöht. Wetterempfindliche Menschen können in den nächsten 24 Stunden leichte Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schlafveränderungen oder kleine Blutdruckschwankungen bemerken.

Leichte geomagnetische Störung mit möglichen milden FolgenG1
Datenquellen: NOAA SWPC, GFZ Potsdam, IZMIRAN.
Kurz gesagt
  • Geomagnetische Aktivität ist erhöht und eine Störung läuft
  • Gipfel heute erwartet, danach Abschwächung in zwei Tagen
  • Mögliche leichte Symptome: Kopfschmerz, Müdigkeit, Schlafstörungen
  • Medizinische Vorgaben beachten und Gesundheitszustand genau verfolgen

Aktuelle Lage und Kurzfristprognose

Die geomagnetische Störung ist aktiv. Der aktuelle K-Index liegt bei 5, die Lage wird als G1 klassifiziert. Laut der Dreitagesprognose für Kp von NOAA SWPC ist heute ein stärkerer Höhepunkt möglich, mit Kp bis zu 6 was einer G2 Klassifikation entspricht. Danach wird ein Rückgang auf Kp 5 am 2026-06-14 und auf Kp 4 am 2026-06-15 erwartet. Der stärkste Einfluss wird heute in UTC vermutet, danach sollten sich die Bedingungen innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden abschwächen.

Was wetterempfindliche Menschen spüren können

Bei leichten bis mäßigen geomagnetischen Störungen können Betroffene häufiger Kopfschmerzen, leichte Erschöpfung, Veränderungen der Schlafqualität sowie kurzzeitige Schwankungen des Blutdrucks oder ungewöhnliche Herzrhythmuswahrnehmungen bemerken. Die Beschwerden sind normalerweise vorübergehend und sehr individuell ausgeprägt. Personen mit bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Blutdruckproblemen sind möglicherweise empfindlicher und sollten Symptome beobachten sowie ihre verschriebene Medikation wie gewohnt einnehmen.

Praktische Ratschläge und Beobachtung

Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr, vermeiden Sie plötzliche Belastungswechsel wenn Sie sich unwohl fühlen und informieren Sie bei Bedarf Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt über neue oder sich verschlechternde Symptome. Wer persönliche Auslöser oder Muster beobachtet, sollte Auftretenszeiten in UTC notieren um später eine mögliche Korrelation mit geomagnetischer Aktivität herzustellen.

Bei starken oder anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte wie gewohnt medizinische Hilfe. Die geomagnetische Störung sollte sich bis zum 2026-06-15 UTC zurückbilden, mit einer Erholungsentwicklung nach dem heutigen Gipfel.

MeteoStorms-Redaktion

Erstellt aus aktuellen Daten von NOAA SWPC, GFZ Potsdam und IZMIRAN und von unserer Redaktion geprüft. Wir schreiben über geomagnetisches Wetter ohne Panikmache.

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