- Eine leichte geomagnetische Störung ist derzeit aktiv.
- Die Bedingungen bleiben voraussichtlich auf Stufe G1 über heute und morgen.
- Die spürbaren Effekte sind meist mild und kurzzeitig.
- Für den übernächsten Tag ist ruhigeres Weltraumwetter prognostiziert.
Aktuelle Lage
Die geomagnetische Störung hat begonnen und wird derzeit beobachtet. Der aktuelle K‑Index liegt bei 5, das entspricht einer Störung der Stufe G1. Das ist die niedrigste Kategorie auf der geomagnetischen Skala, die Situation ist also nicht heftig, aber für manche wetterfühlige Menschen dennoch wahrnehmbar.
Die meisten Menschen werden kaum mehr als ein allgemeines Unwohlsein bemerken. Empfindliche Personen können leichte Kopfschmerzen, erhöhte Müdigkeit, ein Druckgefühl oder schlechteren Schlaf erfahren.
Ausblick für die nächsten Tage
Die Vorhersage deutet darauf hin, dass die Störung auf dem gleichen, leichten Niveau bis zum 2026-07-24 andauern könnte, mit einem weiteren Kp‑Peak von 5. Das bedeutet praktisch, dass keine starke Verschärfung erwartet wird, die Aktivität aber etwa noch einen weiteren Tag anhalten kann.
Für den 2026-07-25 ist eine Beruhigung erwartet, mit einem prognostizierten Kp von 3 und ohne Sturm. Das spricht für eine deutliche Abschwächung der Störung und bessere Erholungsmöglichkeiten für empfindliche Personen.
Was empfindliche Personen spüren können
Bei einer G1‑Störung sind die Effekte in der Regel leicht, können aber unangenehm sein, besonders bei bereits gestörtem Schlaf oder hoher Alltagsbelastung. Häufige Beschwerden sind:
- leichte oder drückende Kopfschmerzen
- Müdigkeit und verminderte Konzentration
- unruhiger oder leichter Schlaf
- vorübergehend erhöhte Reizbarkeit oder Unbehagen
Praktische Tipps für den nächsten Tag
Die beste Vorgehensweise ist einfache Unterstützung statt Alarm. Halten Sie gewohnte Tagesabläufe ein, vermeiden Sie das Auslassen von Ruhephasen und beobachten Sie, wie Ihr Körper in den kommenden Stunden reagiert.
Erstellt aus aktuellen Daten von NOAA SWPC und GFZ Potsdam und vom MeteoStorms-Team geprüft.
Datenquellen:NOAA SWPC, GFZ Potsdam
