Warum braucht eine Stadt eine eigene geomagnetische Seite?
Drei lokale Dinge verändern das Bild: die geomagnetische Breite der Stadt (wie stark derselbe Sturm zu spüren ist), ihre Polarlicht-Schwelle und ihre Zeitzone — Sturmmaxima fallen auf eine bestimmte lokale Uhrzeit. Jede Seite übersetzt die planetare Vorhersage in diese lokalen Größen.
Wie wird die lokale Belastung geschätzt?
Wir nehmen das offizielle planetare Kp (NOAA SWPC / GFZ Potsdam) und skalieren es nach der geomagnetischen Breite der Stadt — von etwa ×0,55 nahe dem Äquator bis ×1,15 in der Polarlichtzone. Es ist eine bewusst vereinfachte Schätzung auf Bevölkerungsebene, keine eigene Messung.
Woher stammen die Daten?
Live-Messungen und Vorhersagen stammen vom Space Weather Prediction Center der NOAA; den offiziellen Kp-Index pflegt das GFZ Potsdam. Stadtkoordinaten, Einwohnerzahlen und Zeitzonen kommen aus der GeoNames-Datenbank.