GEOMAGNETISCHER STURM · G1

Leichte geomagnetische Störung setzt ein

Das Magnetfeld der Erde ist derzeit auf einem leichten Störungsniveau. Wetterempfindliche Menschen können leichte Müdigkeit, Druck im Kopf oder unruhigen Schlaf bemerken, während die Aktivität erhöht bleibt.

Leichte geomagnetische Störung setzt einG1
Datenquellen: NOAA SWPC, GFZ Potsdam, IZMIRAN.
Kurz gesagt
  • Eine leichte geomagnetische Störung wird derzeit beobachtet.
  • Die Störung bleibt voraussichtlich während des aktuellen Prognosezeitraums aktiv.
  • Leichte Beschwerden wie Müdigkeit, Druck im Kopf und Schlafstörungen sind möglich.
  • Die Bedingungen sollten sich bis zum 2026-07-02 beruhigen, dann ist ruhigere Aktivität prognostiziert.

Aktuelle Lage

Eine geomagnetische Störung läuft aktuell, das Magnetfeld befindet sich auf G1-Niveau und der aktuelle k-Index liegt bei 4. Es handelt sich um eine schwache Störung, die jedoch bei einigen wetterempfindlichen Personen wahrnehmbar sein kann, besonders wenn sie zu Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Schlafveränderungen neigen.

Was spürbar sein kann

Bei einer leichten Störung sind die Symptome meist mild und nicht gefährlich. Manche Menschen berichten von einem schwereren Kopfgefühl, weniger Energie, leichter Reizbarkeit oder weniger erholsamem Schlaf. Diese Effekte treten nicht bei allen auf, die Wahrscheinlichkeit ist aber erhöht, solange die geomagnetische Aktivität erhöht bleibt.

Prognose für die nächsten Tage

Laut der 3-Tage-Kp-Prognose von NOAA SWPC bleibt der Gipfel heute, am 2026-06-30, bei Kp 5 und erneut am 2026-07-01 bei Kp 5. Das bedeutet, die Störung dürfte voraussichtlich noch bis einschließlich morgen auf dem Niveau einer leichten Störung bleiben, bevor sie nachlässt.

Für den 2026-07-02 sinkt der prognostizierte Spitzenwert auf Kp 4, also unterhalb der Sturmstufe. Das deutet auf eine ruhigere Phase hin und bietet die bessere Chance auf Erholung, sodass Beschwerden für die meisten Empfindlichen weniger spürbar werden sollten.

Praktische Hinweise

Behalten Sie in den nächsten Tagen Ihr Wohlbefinden im Blick, vor allem bei bekannter Neigung zu Blutdruckschwankungen, Kopfschmerzen oder schlechtem Schlaf während Weltraumwetterereignissen. Ein moderates Tempo, ausreichende Ruhe und weniger unnötiger Stress sind meist die hilfreichsten Maßnahmen.

MeteoStorms-Redaktion

Erstellt aus aktuellen Daten von NOAA SWPC, GFZ Potsdam und IZMIRAN und von unserer Redaktion geprüft. Wir schreiben über geomagnetisches Wetter ohne Panikmache.

Erstellt aus aktuellen Daten von NOAA SWPC und GFZ Potsdam und vom MeteoStorms-Team geprüft.

Datenquellen:NOAA SWPC, GFZ Potsdam

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